


Alleingeborener Zwilling
ich bin ein alleingeborener Drilling
Vor rund 15 Jahren begann ich mich immer öfter zu fragen: «Weshalb funktioniert eigentlich kaum etwas bei mir, obwohl ich mir so viel Mühe gebe? Wieso werde ich immer kränker, obwohl ich so viel tue für meine Gesundheit?»
Kein Arzt, kein Therapeut und auch kein Medium konnte mir eine Antwort auf diese Fragen geben. Dabei wusste ein griechischer Philosoph namens Apollonios von Tyana schon vor über 1900 Jahren: «Kein Geschöpf kann gesund sein, solange der höhere Teil in ihm krank ist».
Als ich schliesslich im Alter von 60 Jahren erfuhr, dass ich im Bauch meiner Mutter meine beiden Drillingsgeschwister verloren habe, dämmerte mir langsam, wieso mein Leben so verlaufen ist, wie es verlaufen ist. Aber es sollte noch Jahre dauern, bis ich wirklich verstand, welche selbstzerstörerischen Mechanismen da in meinem Unterbewusstsein am Werk waren.


Die allermeisten Betroffenen ahnen nicht im Geringsten, dass sie einst – während sie im Bauch ihrer Mutter heranwuchsen – einen Zwilling hatten. Und sie erinnern sich nicht daran, wie sie hilflos miterleben mussten, wie ihr geliebter Zwilling neben ihnen immer schwächer wurde und wie er schliesslich gestorben ist.
Dieser Verlust ist für das alleingebliebene Ungeborene in höchstem Masse traumatisierend, und Betroffene leiden später ihr ganzes Leben lang an den Folgen dieses Traumas – die einen mehr, die anderen weniger. Aber dazu später mehr….
Gelöscht: Tragischerweise führt kaum jemand seine diversen Probleme im Leben auf einen vorgeburtlichen Verlust eines Zwillings zurück. Selbst Fachleute sind meist überfordert, wenn eine Patientin oder ein Patient unter immer zahlreicher werdenden psychischen und/oder physischen Beeinträchtigungen leidet, für die es keine Ursache zu geben scheint.
Ein kurzer Selbsttest kann Dir möglicherweise wertvolle Hinweise liefern, ob Du Dich mit diesem Thema eingehender befassen solltest.